Die OMAS GEGEN RECHTS Wuppertal haben am Samstag, 06.09.25, zu einer szenischen Lesung des Briefromans „Empfänger unbekannt“ eingeladen. Es ist ein beklemmend aktuelles Stück über die zerstörerische Kraft von Hass und blinder Gefolgschaft – und über die stille Stärke der Sprache.
Elke Heidenreich sagte über das Stück: „Ich habe nie auf weniger Seiten ein größeres Drama gelesen. Diese Geschichte ist meisterhaft, mit unübertrefflicher Spannung gebaut … Nie wurde das zersetzende Gift des Nationalsozialismus eindringlicher beschrieben.“
Im Roman geht es um zwei enge Freunde, einen amerikanischen Juden und einen Deutschen, die sich Briefe schreiben. Was als herzlicher Austausch beginnt, wandelt sich mit dem Erstarken des Nationalsozialismus zu einem erschütternden Dialog über Ideologie, Verrat und Menschlichkeit.
Im Anschluss an die szenische Lesung mit den Schauspielern Thomas Gramen und Michael Guddeit und den Musiker*innen Beate Schenkel und Martin Dörre gab es noch die Gelegenheit zu Gesprächen.
Szenische Lesung des Briefromans „Empfänger unbekannt“

