• Teilnahme an den Aktionen „A#D-Verbot jetzt!“ und „Prüf!“

    Teilnahme an den Aktionen „A#D-Verbot jetzt!“ und „Prüf!“

    Die OMAS Wuppertal engagieren sich aktiv bei der Sammlung von Unterschriften für die Aktion „A#D-Verbot jetzt!“, mit der die Landesregierung dazu aufgerufen werden soll, sich im Bundesrat für die Einleitung eines Verbotsverfahrens starkzumachen, so wie es das Grundgesetz für den Fall vorsieht, dass die Aktivitäten einer Partei den Fortbestand unserer Demokratie bedrohen.

    Die OMAS Wuppertal unterstützen ebenfalls aktiv durch regelmäßige Teilnahme an den „Prüf!-Demos“ die Kampagne, die im November 2025 vom Satiriker Nico Semsrott ins Leben gerufen wurde:
    Regelmäßige Demonstrationen in allen Landeshauptstädten immer am 2. Samstag im Monat – in Düsseldorf beginnend am 10. Januar 2026.

    • Breiter Ansatz: Nicht ausschließlich auf A#D-Verbotsverfahren fokussiert
    • Betont kritische Auseinandersetzung und Aufklärung
    • Satirischer und niedrigschwelliger Zugang zu ernsten Themen

    Ziel: Parteien, die vom Verfassungsschutz als „rechtsextremer Verdachtsfall“ oder „gesichert rechtsextrem“ eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.

  • Protest-Spaziergang gegen die Gründung der neuen A#D-Jugendorganisation – gemeinsam mit dem Jugendring Wuppertal

    Protest-Spaziergang gegen die Gründung der neuen A#D-Jugendorganisation – gemeinsam mit dem Jugendring Wuppertal

    Heute, 29.11.2025, gründet die A#D in Gießen eine neue Jugendorganisation. Die alte wurde Anfang des Jahres aufgelöst, weil sie selbst ihrer Mutterpartei zu extrem war. Heute gibt es also einen Neustart – aber mit genau demselben altbekannten Personal, also jungen Rechtsextremen, die die A#D zu ihrer zukünftigen Partei-Elite heranziehen will.

    Dem stellen wir uns entgegen. Dagegen protestieren wir gemeinsam – Alt und Jung! Denn Antifaschismus ist Gemeinschaftsaufgabe!

    Das Motto unserer heutigen Versammlung lautet: „Lebendig, laut und bunt: Jung & Alt gemeinsam gegen Faschismus!“ Und weil die jungen Leute, die hier mit uns protestieren, außer dem Alter nichts gemein haben mit den jungen extrem Rechten der „Generation Deutschland“, wollen auch sie natürlich ihren Protest lautstark ausdrücken!

  • Teilnahme am Gedenken an die Opfer der Reichsprogromnacht am 09. November 1938

    Teilnahme am Gedenken an die Opfer der Reichsprogromnacht am 09. November 1938

    In der von der Begegnungsstätte Alte Synagoge veranstalteten Gedenkstunde wurde an die Jüdinnen und Juden in Wuppertal erinnert, die in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 von Nationalsozialisten misshandelt, verhaftet oder ermordet wurden. Zudem wurden auch zwei Synagogen in Wuppertal zerstört.
    Auch die Wuppertaler OMAS GEGEN RECHTS gedachten dieser Jüdinnen und Juden aus Wuppertal mit einer Rede: Die Rednerin machte deutlich, dass wir OMAS nicht nur dabei sind, um zu trauern, sondern auch, um Verantwortung zu übernehmen. Denn Erinnerungskultur bedeutet für uns, dass wir uns fragen: Wie konnte es dazu kommen? Und was können wir tun, damit es nie wieder geschieht?
    Wuppertal sei heute eine vielfältige, lebendige Stadt. Diese Vielfalt zu schützen, sei unser Auftrag – im Gedenken an die, deren Leben ausgelöscht wurde.
    Auch die nachdrücklichen Worte von Margot Friedländer fanden Eingang in den Redebeitrag:
    „Was war, können wir nicht mehr ändern. Aber es darf nie wieder passieren. Es gibt kein christliches, muslimisches oder jüdisches Blut. Wir sind doch alle Menschen. Wir müssen achtsam sein. Wir müssen menschlich sein. Seid Menschen!“

  • Szenische Lesung des Briefromans „Empfänger unbekannt“

    Szenische Lesung des Briefromans „Empfänger unbekannt“

    Die OMAS GEGEN RECHTS Wuppertal haben am Samstag, 06.09.25, zu einer szenischen Lesung des Briefromans „Empfänger unbekannt“ eingeladen. Es ist ein beklemmend aktuelles Stück über die zerstörerische Kraft von Hass und blinder Gefolgschaft – und über die stille Stärke der Sprache.
    Elke Heidenreich sagte über das Stück: „Ich habe nie auf weniger Seiten ein größeres Drama gelesen. Diese Geschichte ist meisterhaft, mit unübertrefflicher Spannung gebaut … Nie wurde das zersetzende Gift des Nationalsozialismus eindringlicher beschrieben.“
    Im Roman geht es um zwei enge Freunde, einen amerikanischen Juden und einen Deutschen, die sich Briefe schreiben. Was als herzlicher Austausch beginnt, wandelt sich mit dem Erstarken des Nationalsozialismus zu einem erschütternden Dialog über Ideologie, Verrat und Menschlichkeit.
    Im Anschluss an die szenische Lesung mit den Schauspielern Thomas Gramen und Michael Guddeit und den Musiker*innen Beate Schenkel und Martin Dörre gab es noch die Gelegenheit zu Gesprächen.

  • Solidaritätsfest für eine bessere Weltgemeinschaft im „KuKuNa“

    Solidaritätsfest für eine bessere Weltgemeinschaft im „KuKuNa“

    „Make solidarity great again“ – das ist das Motto des großen Solidaritätsfests, das am Samstag, 23.08.25 im IBZ (Internationales Begegnungszentrum) und im KuKuNa (Kunst, Kultur, Natur – ein Kunst-Sozial-Raum des Caritas-Verbands Wuppertal/Solingen) in Wuppertal-Unterbarmen stattfindet. Dort treffen sich verschiedene Vereine und Organisationen, um sich mittels Kunst- und Kulturaktionen für eine solidarischere Weltgemeinschaft einzusetzen und um mit anderen Bürger*innen ins Gespräch zu kommen. Auch die OMAS GEGEN RECHTS Wuppertal sind mit einem Stand vertreten.