An vier Samstagen finden OMAS-Aktionen zur Kommunalwahl statt: Die OMAS GEGEN RECHTS Wuppertal haben kritisch nachgefragt bei den Wuppertaler OB-Kandidatinnen und -Kandidaten und die Parteiprogramme gewälzt. Nun laden sie interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Austausch ein zu den 3 Themenschwerpunkten „Verantwortung für Klima und Umwelt“, „Stärkung von Frauenrechten“ und „Stärkung von Demokratie und gleichberechtigter Teilhabe“ sowie zu „Sonstige kommunale Themen von Interesse“. Die Gesprächsangebote finden statt auf dem Johannes-Rau-Platz in Barmen und auf dem Von-der-Heydt-Platz in Elberfeld.
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„Kaffeetrinken wie bei Oma“

Am Samstag, dem 05.07.2025, gibt es auf dem Laurentiusplatz von 12 bis 15 Uhr bei Kaffee und Kuchen das Angebot, in entspannter Atmosphäre mit den OMAS GEGEN RECHTS Wuppertal ins Gespräch zu kommen. Wir sprechen darüber, wer die OMAS sind und für was sie stehen, und darüber, wie wir alle uns für die (Stadt-) Gesellschaft engagieren können. Wir thematisieren die Hoffnungen für unsere gemeinsame Zukunft, insbesondere für den Erhalt der demokratisch geprägten Gesellschaftsordnung auch noch für die nachfolgenden Generationen, aber auch die Sorgen, die uns bewegen.
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Teilnahme an der „A#D-Verbots-Demo“ mit WSSQ

Als Teil des Bündnisses „Wuppertal stellt sich quer“ (WSSQ) haben die OMAS GEGEN RECHTS Wuppertal die Demo vom 28.06.25 mit organisiert und getragen. WSSQ hat unter dem Motto „Demokratie schützen – AfD verbieten!“ zu der Kundgebung aufgerufen, deren Anlass u.a. der im Juni 2025 veröffentlichte Verfassungsschutzbericht war, in dem große Teile der AfD (20.000 von 50.000 Parteimitgliedern) dem rechtsextremistischen Spektrum zugeordnet wurden.
Mehr als 1.000 Menschen nahmen an der Demonstration und der Kundgebung teil, auf der Redner*innen u.a. von der Caritas, des Evangelischen Kirchenkreises, von Power of Color und Aufstehen gegen Rassismus Bergisches Land die Notwendigkeit eines Parteiverbots thematisierten. Sie alle sehen den Rechtsstaat durch die AfD gefährdet und fordern Widerstand. Denn die AfD verachtet demokratische Strukturen – so das Bündnis WSSQ. Wer Demokratie ernst nimmt, müsse Werkzeuge zu ihrem Schutz nutzen wie das Verbotsverfahren. Dieses wurde – als Lehre aus dem Nationalsozialismus – im Grundgesetz verankert. -
Argumentationstraining “Stammtischkämpfer*innen-Seminar“

Am 10.05.25 lernten wir OMAS, wie wir rechten, rassistischen, antifeministischen, queerfeindlichen oder sonstigen diskriminierenden Parolen „Paroli bieten“ können. Wir wollen nicht mehr stumm sein, wenn wir uns im öffentlichen oder auch privaten Umfeld mit Hass und Hetze konfrontiert sehen. Auch für unsere Gespräche mit Mitbürger:innen an den Infoständen ist es hilfreich, eine Vorstellung davon zu haben, wann es sinnvoll ist zu diskutieren, sich zu positionieren, sich ggf. Hilfe zu holen oder auch mal die Situation zu verlassen. Es hilft dabei, die üblichen Argumentationsmuster der Gegenseite zu kennen, und auch eingeübt zu haben, welche Argumentationsstrategien wir dagegensetzen können.
Dies gemeinsam zu lernen ist auch eine gute Möglichkeit, unsere Demokratie gegen Angrifft zu verteidigen. -
Teilnahme am Grünen Salon zum Thema „Demokratie in der Krise“
Auf Einladung des Wuppertaler Kreisverbands der Grünen nehmen die OMAS Platz auf dem Podium und diskutieren mit diversen PolitikerInnen und auch anderen Gästen aus der Zivilgesellschaft die Frage: „Wie können wir die Demokratie schützen?“
Die Vertreterin der OMAS macht als Diskutantin folgende OMAS-Ziele deutlich:
- Leute zum Wählen-Gehen motivieren: demokratische Parteien wählen!
- Langjährige Nicht-WählerInnen „umdrehen“
- Leute „wecken“: Der/Die Einzelne muss sich so wichtig fühlen, dass er/sie seine Stimme abgibt.
- Die eigene Stimme erheben! PolitikerInnen anschreiben wie Jens Spahn, Julia Klöckner … – und protestieren!
- Nicht still sein! Den Mund aufmachen!
- Widersprechen, wenn jemand sagt, dass die A#D doch nicht soo schlimm sei, dass sie nicht meinten, was sie sagen etc. –
- Die Vergangenheit nicht „ruhen lassen“, sondern immer wieder daran erinnern. Immer wieder dahin hingucken, was gewesen ist, und es thematisieren.


