Am 10. Mai 2026, dem Jahrestag der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen von 1933, laden die OMAS GEGEN RECHTS zu einer besonderen Lesung aus den Werken Erich Kästners ins Theater ein. Unter dem Titel „Verbrannte Worte – Unvergängliche Gedanken“ erinnern Dieter und Hella Marenz an den Schriftsteller, dessen Bücher vor 93 Jahren öffentlich verbrannt wurden.
Die Regie führt Dieter Marenz.
Erich Kästner, der am 10. Mai 1933 selbst Zeuge der Bücherverbrennung in Berlin war, blieb trotz Zensur und Bedrohung seiner Haltung treu. Seine Texte – scharf beobachtet, humorvoll und zutiefst menschlich – zeigen, dass Sprache und Denken nicht zum Schweigen gebracht werden können.
Mit dieser Veranstaltung möchten die OMAS GEGEN RECHTS an das Mahnen Kästners erinnern und zugleich die Bedeutung von Zivilcourage und freiem Wort betonen. Die Lesung ist Teil ihres Engagements für Demokratie, Vielfalt und Erinnerungskultur.

